Mit Spezialbooten, Barrieren und Zero Waste Centern konnte everwave bereits über zwei Millionen Kilogramm Müll einsammeln. Dabei wird der Abfall nicht nur geborgen, sondern sortiert, recycelt und, wo möglich, zur Energiegewinnung weiterverwertet. So entsteht ein Kreislauf, der Abfall nicht einfach nur beseitigt, sondern als wertvolle Ressourcen zurückführt.
Besonders eindrücklich sind die Fotos von den Projektstandorten: In Kambodscha wurden bereits über eine Million Kilogramm Müll aus den Flüssen geholt, in Albanien liegt der Schwerpunkt auf PET-Flaschen, die sich gut recyceln lassen, und in Thailand arbeitet das Team am Chao Phraya, einem der meistverschmutzten Flüsse der Welt.
Skurrile Funde und wichtige Erkenntnisse
Die Geschichten und Bilder aus den Projekten zeigen, wie groß die Herausforderung ist. Zwischen Flaschen, Textilien und Reifen tauchen immer wieder skurrile Funde auf – Spielzeugpuppen, Kleidungsstücke im Neuzustand und sogar eine Küchenuhr. Was auf den ersten Blick kurios wirkt, ist ein trauriges Symbol dafür, wie achtlos noch immer mit wertvollen Materialien umgegangen wird.
Auch deutscher Müll taucht in ausländischen Gewässern auf, sei es durch Müll-Exporte oder, weil er hier in Deutschland in Gewässern gelandet ist und über Ländergrenzen hinweg getragen wird. Plastikmüll vermeiden ist also nicht nur eine globale, sondern auch eine sehr persönliche Aufgabe.